|
Sv. Petar u Sumi und
Draguc

SV. PETAR U
©UMI (HL. PETER
IM WALDE) - Im Mittelpunkt dieser Ortschaft steht ein Paulinerkloster,
dessen architektonischer Wert über die lokalen Grenzen hinausgeht. Seinen
Kern bildet der Innenhof, umkreist mit zweistöckigen Klostergebäuden,
einschl. Peters- und Paulkirche. Der ursprüngliche kleinere Komplex
(aus dem 13. Jh.) gehörte den Benediktinern und im Jahre 1459 wurde den
Paulinern erteilt. Sein endgültiges Aussehen erhielt das Kloster 1731. Die
Kirche selbst wurde 1755 eingesegnet. In seiner Zeit war das Kloster das
Bildungs-, Kultur- und Wirtschaftszentrum dieses Teils Istriens
(Philosophiestudien usw.). Der Bestand der Peters- und Paulkirche ist
hochwertig (Orgel, Wandtapeten aus Leder, Altare). Der Paulinerorden
und seine Kloster wurden Ende des 18 Jh. aufgehoben, aber 1992 kamen die
Paulinermönche zurück nach Hl. Peter im Walde und übernahmen das
verfallene Gebäude. DRAGUC ist eine weitere kleine
Altstadt, entstanden um eine wichtige Festung an der
venezianisch-österreichischen Grenze in Istrien. Die führenden
Sehenswürdigkeiten des Dragu? sind zwei kleine Kirchen - eine zum hl.
Eliseus (am Friedhof), die andere zum hl. Rocco (errichtet als Gelübde
gegen Pest). Die Eliseuskirche ist romanisch, aufgebaut aus dunkleren
und helleren Bausteinreihen. Um 1300 wurde das Innere mit Fresken bemalt,
die die Szenen aus dem leben Jesu Christi darstellen. Die Kirche zum
hl. Rocco entstand später und zählt zu den spätgotischen Kirchen der
ersten Hälfte des 16. Jh. Die Spitzdecke in ihrem Innenraum wurden vom
Meister Anton aus Padua bemalt, wie aus der glagolitischen Inschrift über
der Eingangtür ersichtlich. |
|