|
Motovun und
Gracisce

MOTOVUN - Beispiel einer wie Akropolis
ausgelegten, seit vorgeschichtlichen Zeiten bewohnten Stadt Istriens. Etwa
20 km von Pazin entfernt. Gemeindesitz. Im großen und ganzen kann das
Städtchen als ein erstklassiges Baukunstwerk bezeichnet werden. Der
Altstadtskern enthält Einzelbauwerke hohen Wertes. Der Basteiengürtel
an der Bergspitze ist eine der seltenen in der ganzen Länge bewahrten
Festungen. Das Basteiengefüge schließt den Gemeindepalast ein, ein
romanisches Großhaus, durch dessen Unterbau der Torweg der Innenstadt
führt. Der Palast wurde im 12. Jh. gebaut und im 16. und 17. Jh
erweitert. Das neue Tor auf dem Außenplatz wurde in der ersten Hälfte
des 16. Jh als ein Renaissanceturm errichtet. Gegenüberliegend auf
demselben Platz ist eine Loggia im Renaissance-Barockstil, ein der
Grundzüge des Gemeindelebens. Im Mittelpunkt Motovuns dominiert die
Pfarrkirche zum hl. Stephan (Anfang des 17. Jh.) und daneben ragt der
Glockenturm aus dem 13. Jh. empor. Der Glockenturm, nämlich, entstand zu
derselben Zeit wie die ursprüngliche Kirche und einst diente zugleich als
ein Wehrturm. Die Kirche ist mit beneidenswertem Inventar
ausgestattet. Die Anordnung der Enggassen Motovuns behält die Grundzüge
einer mittelalterlichen Stadt. An der Hauptstraße entlang wurden noch drei
Kirchen errichtet - zur Madonna von Servitta (1584), zum hl. Johannes dem
Täufer und zur hl. Jungfrau (1521) und zum hl. Antonius von Padua (16. Jh.
erneut 1855). Dreizehn örtliche archäologische Fundstellen sind von großer
Hilfe in der Erforschung der Vergangenheit Motovuns und seiner
Umgebung. . GRACISCE - ein Städtchen mitten in gebirgiger
bildschöner Landschaft, 10 km östlich von Pazin. Die Mehrzahl der
Wohnhäuser tragen die eingemeißelten Baudaten aus dem 15. Jh.Im
Mittelalter war Gra?i¹?e ummauert. Am besten bewahrt von der ganzen alten
Festungsanlage ist ein halbkreisförmiger Turm und das Haupttor mit einer
Loggia im Erdgeschoß (z.Z. Sitz der Gemeindeverwaltung). Vier örtliche
Kirchen werden berechtigt als Kulturdenkmäler bezeichnet. Die
Gottesmutterkirche ?am Platz? wurde 1425 aufgebaut (Aufschrift rechts beim
Eingang)
und im Innenraum gibt es ein Wandgemälde aus derselben Zeit. Am Platz
steht auch die gotische Kirche zum hl. Antonius, ursprünglich im Rahmen
der Residenz des Bischofs von Pi?an (als Bischofskapelle). In gewisser
Entfernung von diesen zweien befindet sich die Kirche zur hl. Euphemia aus
1383. Nachträgliche Umbauten haben die Wesenszüge ihrer mittelalterlichen
Architektur nicht beeinträchtigt. Im Sanktuarium hängt ein großes
romanisches Kruzifix. Die Pfarrkirche zum hl. Vitus wurde in mehreren
Phasen (von 1760 bis 1803) an Stelle eines kleineren früheren Gebäude
gebaut. Besonders nennenswert unter den altertümlichen Wohnhäusern ist
der repräsentative Salamunpalast, einmalig als ein gotisches Haus in
diesem Teil Istriens. |
|
|