DRAGUC:
Im Zentrum Istriens, rund 17 km von Pazin und 13 km von Buzet, liegt das Städtchen
Draguc, welches nur 62 Einwohner zählt. Im Sommer kommt etwas mehr Leben
in das Städtchen, wenn die Enkel ihre Schulferien bei den Großeltern
verbringen. Aufgrund seines mittelalterlichen Aussehens wurde Draguc auch als
"Filmstadt" bekannt - hier wurden bereits zehn Spielfilme mit
international bekannten Stars gedreht. Von Draguc aus bietet sich eine herrliche
Aussicht auf die Hügellandschaft Istriens und den künstlichen See Butoniga,
und gleich gegenüber dem Ortseingang beginnt ein wunderschöner Wanderweg Für die prachtvolle
Schönheit des mittelalterlichen Draguc zeugen am besten seine Kirchen, von
welchen jene dem Heiligen Elizei geweihet ist, errichtet
im 12. Jahrhundret. Die Kirche des Heiligen Elizeis befindet sich auf dem
Friedhof, und mit der Hand des unbekannten Meister wurde sie im 13. Jahrhundert bemalt. Als Altarsmensa diente in der
Kirche des Heiligen Elizeis díe römische Grabinschrift, die heute auf der
Stelle steht, wo sie die Kirchenbaumeister gestellt haben. An die
Kirchenwände haben die Dragucer Presbyter mit glagolitischen Schrift im
Zeitraum vom 14. bís 16. Jahrhundert viele Graphitw gemalt. Die
Dragucer Pfarrkirche des Heilligen Kreuzes wird das erste
Mal im 15.Jahrhundert erwähnt, und im Laufe der nächsten Jahrunderte ein
paar Mal aufgebaut. Die Orgel Wurde 1717 ausgebaut, und
Altarsgemälde mit den Gestalten der Heiligen Fabian und Sebastian bemalte
1848 Venerio Tervisan. Die Kirche der Glückseligen Jungfrau Maria von
dem Heiligen Rosenkranz wurde im Jahr 1641 auf der Stelle
einer früheren Kirche gebaut, aus der Altar mit einer spättgotischen
Statue der Gottesmutter von Karmelo bewahrt ist. In dieser Kirche werden
die früher den anderen Dragucas Kirchen. gehörenden Gegenstände bewahrt,
unter denen sich die Statue vom Heitigen Silvester aus der gleichnamigen
Kirche auf dem ehemaligen Alten Draguc und die Wiederherstellung (Retabel)
mit den alttestamentarischen Heiligen aus der Kirche des Heiligen Elizeis,
dann eine Wiederhersteliung (Retabel) aus dem Heiligen Rok befinden.
Die Kirche des Heiligen Roks liegt auf der Stelle des
ehemaligen Stadteingangs, und wurde am Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut.
Die Kirche wurde 1529 und 1537 von Antun aus Padova reich
bemalt. Neben einem beeindrucksvollen Freskenzyklus sind die Wände der
Kirche des Heiligen Roks eine Schatzkammer der glagolitischen Grafite, die
die Dragucas Priester in íhnen im Laufe des 16. Jahrhunderts
gemeißelt haben.

GRIMALDA: Grimalda ist eine
altertümliche Pfarre,die das erste Mal im Jahr 1202 erwähnt wurde. Die
romanische Kirche des Heiligen Jurajs auf dem Friedhof
wurde im 13 Jahrhendert errichtet und im Zeitraum der Gatik umgebaut, als
die Stützäulen von der Außenseite zugebaut wurden. Am Ende des vergangenen
Jahrhenderts, irn Jahr 1891, Wurde neben der alten im neoklassizistischen
Stil eine neue Pfarrkirche des Heiligen Jurjas ausgebaut

GOLOGORICA:
Die Pfarrkirche der Heiligen Peter und Paul wurde im 17.
Jahrhundert auf der Stelle der ehemaligen Kirche gebaut, der die
Vordereseite der Kirche eingebauaut sind. Vor dem Eingang in die Stadt
befindet sich die romanische Kirche der Glückseligen Jungfrau
Maria "bei Lokve", die im Jahr 1400 der unbekannte Volksmeister
bemalte. Ähnlich wie viele solche Kirche im Mittelistrien wurden auch die
Wände dieser Kirche mit den glagolitischen Grafiten gemeißelt. Auf dem
Glagoricas Friedhof befindet sich die Kirche des Allerheiligen mit
der glagolitischen Überschrift aus dem Jahr 1549.
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